| 1960 | Am 8. April stirbt Heinrich Blanc. 35 Jahre hat er das Unternehmen durch Höhen und Tiefen geführt. Die Firma wird von seinem Sohn, Ing. Heinz Blanc übernommen und als Einzelunternehmen weitergeführt. Die Zeit der dezentralen Vertriebsstruktur bricht an: West-Berlin erhält eine eigene Verkaufsniederlassung. Am 2. August hält moderne Datenverarbeitung ihren Einzug bei BLANCO. |
| 1959 | Ein neuer Rekord: Die Produktion von Edelstahlspülen erreicht die magische Zahl von 100.000 Stück pro Jahr. Auch die Zahl der Mitarbeiter wächst stetig: Über 500 Menschen sind Ende der 50er bei BLANCO in Lohn und Brot. |
| 1958 | Edelstahl ist ein Trendmaterial auch in der Architektur: Fassadenelemente für die moderne Gebäudegestaltung, z. B. die Verkleidung des Thyssen-Hochhauses in Düsseldorf, gehen in Produktion. |
| 1957 | Der Ausbau der Verkehrssysteme in der Bundesrepublik Deutschland eröffnet BLANCO einen neuen Markt: Das Unternehmen stellt in Oberderdingen erstmals Waggonverkleidungen her. Heinrich Blanc wird Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Oberderdingen. |
| 1956 | Brand und Wiederaufbau in Sulzfeld. Der Gastronomie- und Großküchenbereich wird systematisch ausgebaut: Als neues Produktfeld des Edelstahl-Programmes gehen Behälter für die Speisenverteilung in die Fertigung. Vergrößerung der Werksanlagen in Oberderdingen durch neue Fertigungsstraßen für die Oberflächen-Bearbeitung von Spülbecken. Eine wichtige Investition auch für die Qualitätssicherung. |
| 1954 | Ein Meilenstein: BLANCO erreicht eine Jahresproduktion von 4.000 Spülen aus Edelstahl. Aber auch die Entwicklung in anderen Produktbereichen kommt gut voran. |
| 1953 | BLANCO expandiert weiter: Das Werk Sulzfeld wird ausgebaut. |
| 1951 | Die eigentliche Sternstunde des Unternehmens schlägt mit dem Beginn der Fertigung von Spülen und Spültischabdeckungen aus Nirosta (Edelstahl). Weitere Geräte für die Großküchen-Industrie sowie Propangasflaschen werden produziert. |
| 1950 | BLANCO erkennt die vielfachen Möglichkeiten rostfreien Stahls. Auf diesen außergewöhnlichen, damals noch sehr teuren Werkstoff wird die gesamte künftige Produktentwicklung ausgerichtet. Die Produktion von Geräten für die Großküchenindustrie wird aufgenommen. |
| 1949 | Die Zahl der Gesamtbelegschaft steigt auf über 300 Mitarbeiter. |
| 1948 | Die Signale stehen auf Expansion: In Sulzfeld wird das erste Zweigwerk errichtet. Die Herstellung von Qualitätsprodukten ist die eine Seite der BLANCONachkriegserfolge. Die zeitgemäße Vermarktung die andere: BLANCO beteiligt sich an der ersten Exportmesse nach dem Krieg in Hannover. |
| 1947 | In Deutschland herrscht nach wie vor großer Nachholbedarf. Das Unternehmen erschließt sich einen neuen Markt und nimmt die Fertigung von Fleischereiartikeln auf. Die ersten zwei gewerblichen Lehrlinge bei BLANCO werden eingestellt. |
| 1945 | Heinrich Blanc wird von den Alliierten interniert, die einen zivilen Verwalter für das Unternehmen einsetzen. Doch mit eiserner Energie wird die Produktion im Oktober wieder aufgenommen. BLANCO beginnt den Einstieg in die Nachkriegsära mit der Fertigung von Geräten für die Milchwirtschaft, insbesondere Milchtransportkannen aus Anticorodal. |
| 1942 | Mitten im Krieg baut BLANCO die erste große Pressenhalle. Mit dem neuen Maschinenpark, einer der ersten wasserhydraulischen 4-Säulen-Spindelpressen mit 1400 t Pressendruck, werden für die Herdindustrie und die Truppenverpflegung Großkoch-Innenkessel mit bis zu 600 Liter Volumen aus Stahlblech gefertigt. Außerdem produziert BLANCO, wie nahezu alle metallverarbeitenden Betriebe, Rüstungsgüter, z. B. Torpedoköpfe. |
| 1938 | Das Unternehmen expandiert weiter und bezieht das erste eigenständige Verwaltungsgebäude, einen einstöckigen, schlichten Bürobau. |
| 1937 | BLANCO stellt die gesamte Produktion auf Reinaluminium um. Neue Produkte wie Wasserkessel und Schöpfbecher werden in das Lieferprogramm aufgenommen. |
| 1934 | Die Zahl der Mitarbeiter überschreitet die Hunderter-Grenze. |
| 1931 | Heinrich Blanc und Karl Fischer gründen gemeinsam die Firma E.G.O. Elektrogerätebau Blanc & Fischer, Oberderdingen. |
| 1930 | Die Krisenjahre lasten kaum auf BLANCO. |
| 1928 | Mit der Fertigung von Wärmflaschen aus Kupfer erweitert Heinrich Blanc das Lieferprogramm seines Unternehmens. Der erste kaufmännische Lehrling Willy Steinmetz, bis zu seiner Pensionierung Finanzprokurist des Unternehmens, tritt seine Lehre an. |
| 1927 | Heinrich Blanc bezieht mit seiner Firma die erste massive Fabrikhalle. |
| 1925 | Am 20. Januar gründet Heinrich Blanc die Blanc & Co. und beginnt in Oberderdingen in zwei provisorischen Holzbaracken mit der Serienfabrikation von kupferverzinnten Herdwasserschiffen. |
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