| 1995 | Die weitere Entwicklung des Datenverarbeitungs- und Kommunikationssystems wird geprägt durch die Einführung des Systems SAP R/3. In Toronto/Kanada erwirbt BLANCO eine Produktion von Verbundwerkstoff-Spülen, die in die BLANCO Canada Inc. integriert wird. BLANCO MED aus Saalfeld/Thüringen erhält vom LGA Bayern das Zertifikat nach DIN ISO 9001. |
| 1994 | Die 25-millionste Haushaltsspüle von BLANCO läuft vom Band. Das Werk Sinsheim qualifiziert sich als erster Betriebsteil mit einer Zertifizierung nach ISO 9002. Einführung der BLANCO-Leitlinien, als Basis der Unternehmensphilosophie. In Tschechien werden der Vertrieb mit dem Standort Prag und die Produktion in Frýdek-Místek in zwei voneinander unabhängige GmbHs aufgeteilt. Das Kommanditkapital erhöht sich durch Einlage der E.G.O. Elektrogeräte AG, Zug, um 15 Mio. DM auf 39 Mio. DM. Sie hält nunmehr knapp 70 % der Gesellschaftsanteile. |
| 1993 | Im April übernimmt Frank Straub, der Enkel des Firmengründers, als geschäftsführender Gesellschafter den Vorsitz der Geschäftsführung. |
| 1990 | Im Februar erfolgt die Gründung eines neuen Standortes mit Verkaufsbüro in Berlin-Spandau. Damit sollen die Chancen genutzt werden, die sich aus der vollzogenen Einheit Deutschlands ergeben. |
| 1990/92 | Ein überdurchschnittliches Wachstum und Umsatzrekorde in allen drei Produktgruppen. Den Zuwachs realisiert BLANCO im Wesentlichen im Inland und hier besonders durch erfolgreiche Tätigkeit in den neuen Bundesländern. Die Belegschaft steigt auf über 1.500 Mitarbeiter. |
| 1989 | Anfang April erfolgt die Einweihung des neuen Informationszentrums mit Ausstellungs- und Schulungsräumen. Eine weitere Halle mit 5.000 m² im Werk III ist fertig gestellt. Alle drei Produktbereiche expandieren mit großem Erfolg. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf rund 1.400 angestiegen. Der Export erreicht einen Anteil von über 30 %. |
| 1988 | Großverpflegungstechnik und Medizintechnik beziehen im Werk III in Oberderdingen einen Hallen-Neubau mit 5.000 m². Gründung einer Vertriebsgesellschaft in den USA. Im Frühjahr wird die 20-millionste Spüle ausgeliefert. Die Produktgruppe Großverpflegung (heute Catering Systeme) avanciert zu einem führenden Anbieter in Europa. Der Systemgedanke führt zur Entwicklung des neuen mobilen Speiseausgabe-Programms „Domino“. |
| 1987 | Die BLANCO-Gruppe firmiert um: Das weltweit eingeführte Warenzeichen „BLANCO“ wird in die Firmenbezeichnung BLANCO GmbH + Co KG übertragen. BLANCO übernimmt die Mehrheit an Foster Beard PLC, London. |
| 1986 | Start der Eigenfertigung von SILACRON®-Spülen. Erstmals wird die 200-Millionen-Umsatzgrenze übersprungen. |
| 1985 | Die neue Pressenhalle in Sulzfeld mit ca. 1.100 m² geht in Betrieb. In Sinsheim wird ein Zentrallager mit rund 10.000 m² bezogen. Die BLANCOMULTI-BOX als Weltneuheit mit integrierter Abfall-Lösung entwickelt sich zu einem echten Renner. BLANCO widmet sich auch der Entwicklung hochwertiger OP-Tische und beteiligt sich an der Firma Protesi in Trento/Italien. Von den kleinen, manuell betriebenen OP-Tischen bis zu mobilen mikroprozessorgesteuerten Tischen bietet BLANCO ein komplettes Spektrum für die Anforderungen aller Disziplinen in der modernen Medizin. Die Herstellung des OP-Tisches BMT 300 und eines Extensionstisches in Oberderdingen sichern der BLANCO Medizintechnik einen lebhaften Aufschwung. |
| 1984/87 | Die bisherigen Vertriebsgesellschaften von BLANCO in Holland, der Schweiz, Italien und Österreich werden im Rahmen eines buy out-Programms zu selbständigen Importeuren. |
| 1981 | Erste Komplettlösung für ein Hospital in Kairo. In der Küchentechnik entwickelt sich BLANCO zum Trendsetter, die Spüle wird zum multifunktionalen Spülzentrum. BLANCO bietet als erster Hersteller gesoftetes Design und Spülen in Farbe aus dem Verbundwerkstoff SILACRON®. |
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